Fallstudie
Oakley x TradeBeyond: Der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind
Vom Startup in einer Garage zur globalen Ikone: Erfahren Sie, wie Oakley dieselben kompromisslosen Standards auf seine gesamte Lieferkette übertragen hat.
North America

62 %
Senkung der Gesamtfehlerquote
50 %
Reduzierung fehlerhafter Produkte
Challenges
Hohe Ausschussquoten beeinträchtigten die Glaubwürdigkeit der Marke und führten zu Produktengpässen
Fehlen einer einheitlichen, transparenten Sicht auf die globalen Supply-Chain-Aktivitäten
Manueller Austausch von Qualitätsdaten verhinderte schnelle, proaktive Kurskorrekturen im Qualitätsmanagement
Results
Der Übergang zu einem digitalen Modell ermöglichte eine Echtzeit-Überwachung der Lieferkette
Die Fehlerquoten sanken innerhalb eines Jahres um über 62 %
Durch die Integration von Drittanbietern wurden Qualitätsdaten in einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verwandelt

"Sämtliche Qualitätskontrollen, Inspektionen und Audits wurden in Papierform verwaltet und in wöchentlichen Tabellen erfasst… Wir waren nicht in der Lage, schnell zu reagieren oder sofort gegenzusteuern. Die Digitalisierung dieser manuellen Prozesse war daher der erste Schritt. Wir haben uns für die Resilience-Lösung von Pivot88 (TradeBeyond) entschieden, da sie es uns ermöglichte, unsere Lieferkette zu strukturieren und zu standardisieren und gleichzeitig globale Abläufe in Echtzeit zu verfolgen."
Xavier Laforge
Global Quality Manager, Oakley
Der hohe Preis manueller Qualitätskontrolle
Für die meisten Akteure im Bekleidungssektor ist ein Acceptance Quality Limit (AQL) von 2,5 Standard. Bei Oakley lautete der Anspruch jedoch, bei allen Fabrikpartnern einen AQL-Wert von 1,0 zu halten. Die manuelle Qualitätssteuerung nach diesem hohen Standard in ganz Asien, Europa sowie Mittel- und Südamerika war äußerst mühsam. Hohe Fehlerraten führten zu Lieferengpässen bei Einzelhandelspartnern und schädigten die Glaubwürdigkeit der Marke.
Entwickelt auf Basis von Athleten-Feedback und harten Praxistests dürfen die technischen Produkte von Oakley nicht versagen – schon gar nicht im Extremsport. Xavier Laforge, Global Quality Manager bei Oakley, baute das Team auf und etablierte die Qualitätsprozesse. Benötigt wurde ein Echtzeit-Informationsaustausch mit Lieferanten sowie eine konfigurierbare Turnkey-Plattform, die den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigt.
Von wöchentlichen Tabellen zur Echtzeit-Kontrolle auf globaler Ebene
Oakleys Partnerschaft mit TradeBeyond begann im Februar 2020, unmittelbar vor der Covid-Pandemie. Die Implementierung musste global, mehrsprachig und unkompliziert sein. Zu diesem Zeitpunkt verließ sich das Qualitätssicherungsteam von Oakley zur Qualitätssteuerung auf Excel-Dateien, die wöchentlich gesendet und empfangen wurden. Die Implementierung erfolgte regional unter der Leitung der jeweiligen Qualitätsverantwortlichen in den Produktionsländern.
Bereits nach einem Jahr im Einsatz reduzierte sich die Zahl fehlerhafter Produkte, die in den Distributionszentren eintrafen, um 50 %, während die Gesamtfehlerquote um 62 % sank. Lieferanten gingen dazu über, Eigenaudits durchzuführen, und jede Fabrik muss heute auditiert werden, bevor sie sich als Produktionspartner für Oakley qualifiziert.
Durch die Integration von Rohstoffprüfungen, Fertigwarenprüfungen und Tragetests durch Athleten direkt in der TradeBeyond-Plattform untermauerte Oakley sein langfristiges Engagement für exzellente Qualität.
Über Oakley
In den 1970er Jahren erlebte BMX in Südkalifornien einen Boom, doch niemand stellte Ausrüstung für diese Extremsportler her. 1975 begann Jim Jannard mit einem Startkapital von 300 US-Dollar, „Oakley Grip“-Lenkergriffe aus seiner Garage und seinem Auto heraus zu verkaufen. Später erweiterte er das Sortiment um Handschuhe, Protektoren, Schutzbrillen und Sonnenbrillen für BMX und Motocross. Oakleys Bekanntheit schoss rasant in die Höhe, als der Tour-de-France-Sieger Greg LeMond sich für Brillen der Marke entschied.
Im Jahr 2007 übernahm Luxottica Oakley für 2,1 Milliarden US-Dollar. Heute ist Oakley ein weltweit führender Anbieter von Performance-Ausrüstung, Brillen, Bekleidung und Accessoires. Entwickelt in Mailand und produziert in über 40 Ländern mit mehr als 200 Material- und Geschmacksmusterpatenten, entstehen die Produkte von Oakley auf Basis von Athleten-Feedback und strengen Praxistests.
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